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Gilden - ein soziales Netzwerk

Da World of Warcraft so richtig erst in einer Gemeinschaft Spass macht, werden von den Spielern eine Reihe von sozialen Fähigkeiten verlangt. Dazu gehören neben einem normalen freundlichen Umgangston, besonders die Spielsitutationen in Gilden. Der Spieler tauscht sich mit anderen Spielern in einem intensiveren Maß aus, als ohne Gilde. Er übernimmt, je nach Bereitschaft und Gildensatzung bestimmte Aufgaben. Die Gilden unterscheiden sich in ihren Konzepten. Für die einen ist ganz wichtig dieser Gilde zum Erfolg zu verhelfen und wünschen natürlich auch eine ähnliche Motivation bei den anderen Gildenmitgliedern. Andere Gilden sind einfach nur zusammen um gemeinsam zu spielen, ohne große Ziele und Verpflichtungen. Die Aufgaben zu denen man sich bereit erklärt hat, werden auch vom Spieler erwartet. Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit zahlen sich immer aus.

Vor dem Eintritt in eine Gilde ist es notwendig für den Spieler zu schauen, welche Ziele die Gilde sich gesetzt hat, wie viel Zeit eine Mitgliedschaft in der Gilde vom eigenen Leben beanspruchen würde und ob man selbst bereit ist, soviel Zeit zu investieren - oder nicht. Der Spieler wird Mitglied einer Gilde, wenn er von einem Gildenmeister eingeladen wird, oder selbst eine Gilde gründet. Manche Gilden ermöglichen auch eine Online-Bewerbung auf der eigenen Homepage im Internet.

Der Gildenmeister ist meistens derjenige der die Gilde gegründet hat. Später, wenn in der Gilde mehr Spieler sind, wird es notwendig "Wahlen" abzuhalten. Gewählt wird der "Vorstand" einer Gilde. Jeder dieser Vorstandsplätze ist mit einer Aufgabe belegt und wenn man bereit diese zu übernehmen, ist das Forum (im Internet) der Platz an dem die Wahl organisiert wird und man sich selbst bewerben kann. Der Spieler bewirbt sich um den Posten (oder wird vorgeschlagen und gefragt) und dann erfolgt die Abstimmung. So wird spielerisch grundsätzliches gelernt. Anspruchsvoll ist es, eine Gilde ab 150 Mitgliedern zu organisieren. Diese Größe ermöglicht den Spielern ganz besondere Aufgaben zu lösen. Sind sie gut abgestimmt aufeinander können sie viele der "richtig" großen Aufgaben lösen. Das ist aber viel Arbeit. Natürlich gibt es Streit, Beschwerden und Missverständnisse, die auf die Gildenstimmung schlagen. Dann steht der Gildenmeister in der Verantwortung mit Hilfe seines Vorstandes die Probleme zu klären. Das fordet soziale Kompetenzen. Die Konflikte entstehen aus Missverständnissen, Unzufriedenheiten, Benachteiligungen (oder den vermeintlichen), all das glit es zu klären und zu lösen. Je nach Größe der Gilde braucht es viel Feingefühl um den Zusammenhalt nicht zu gefährden. Konflikte die nicht geklärt werden, vergiften die ganze Spielatmosphäre. Je größer eine Gilde ist und je größer der Anspruch ist als Gilde möglichst alles gemeinsam spielen zu können, um so besser muss die Organisation sein. Es hat sich gezeigt, dass das "Pflegen" des Gemeinschaftsempfinden (in Form von Aktivitäten, gemeinsamen Angeln, schwimmen gehen, reisen, oder einfach nur "grillen") gut für den Zusammenhalt der Gilde sind. Es ist nicht einfach so viele Leute unter einen Hut zu bekommen. Nicht selten ist der Gildenmeister mehr mit der Organisation der Gilde und den Beschwerden beschäftigt, so dass ihm kaum Zeit zum Spielen bleibt. Wird ihm das zuviel stellt er seinen Posten zur Verfügung und es wird wieder gewählt.

 

Mehr informationen über eine Gildengründung in World of Warcraft hier weiterlesen.